Posterous theme by Cory Watilo

Nachtrag zu "Pseudo-Kreativität" - Hör auf so zu brüllen!

Meine weiße Wand hat sich vor ein paar Monaten mit ihrer Nachbarin zusammen getan. Um mir (meist an Abenden mit starker Sofaschwere) "LANGWEILER" ins Gesicht zu schreien. Sowas kann ich mir nicht bieten lassen. Nicht von einer weißen Wand! Freundchen!

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Grau hört sich das Geschrei schon besser an. Aber wie kommt es denn, dass man für mehrere Monate vor sich hin wohnt, ohne dieses Geschrei zu bemerken? Und wieso hört die vorwurfsvolle Stimme auch nicht auf, wenn man sich so mühe- und liebevoll um die Meckerliese gekümmert hat? Ich weiß nicht, aber diese Wand (egal ob weiß oder grau) macht mich irre. Muss ausziehen wegen Wand.

Pseudo-Kreativität & -Rebellion - Anleitung in zwei Schritten

Musste etwas machen. Etwas erst mal ohne Tasten. Etwas aus dem Stoff, von dem ich mir zu wenig gekauft habe, um wirklich etwas damit anstellen zu können. Kreativität verträgt selten Geiz.

Hab etwas gemacht - hat zwar Pferdeschleifen-Anmutung (Schwalbe hab ich doch weggelassen - möp)...

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...ist aber unterschwellig rebellisch ... wenn man die (ich nenne sie mal) Brosche genauer ansieht, dann kann man den French Dog Button unter dem Stoff erkennen, den ich auf einem Babyshambles Konzert geschenkt bekommen habe.

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Weiß nicht. Hat sich einfach so ergeben. Nicht das Konzert (da bin ich noch heute froh, dass Pete in der O2 Academy überhaupt, wenn auch mit irgendwas zu gedröhnt, aufgetaucht ist). Aber der Button... der hat sich so ergeben... der lag ganz ungenutzt in der Schublade... und so... so klingelt es zwar dem armen Pete in den Ohren, aber ich trage ihn ja doch... irgendwie... nah am Herzen.

Ja, ich bin komisch. Fühle mich aber auch dem Button in seiner Reinform entwachsen. Also lieber Spießer mit anarchischem Kern... als ... anders.

Ein Lied zur Brosche: French Dog Blues

Glücklich

Sehr. Perfekter Urlaub, perfektes Wochenende, die meisten meiner liebsten Menschen in nur einer Woche gesehen, London noch mal neu erlebt, gefeiert, geflogen, geredet, gelacht, getrunken, geglückt = alles. 

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Mit einem Lied auf den Lippen - hopp hopp - ins Bett; soll die Woche doch bringen, was sie will. Man zeige mir erst einmal einen Menschen, der gerade glücklicher ist! Pah! :) 

 

 

 

The Pillow Sewing Project - Birds

Wieder was geschafft! So ganz ohne Tasten und Internet und iPhone und so. Nur mit diesem fantastischen (wenn auch erst einmal spießig anmutenden) Geburtstagsgeschenk: Einer Singer Nähmaschine!!!

Die Schenkerin zweifelte (teilweise zu Recht und aus gelebter Erfahrung), dass ich die nötige Geduld für frickelige Näharbeiten aufbringen könnte. Da bin ich trotzig, da sage ich: Doch, kann ich! Und in der Tat will ich mir damit noch ein bisschen beibringen, dass manche Dinge eben mehr Geduld und Präzision benötigen, als ich vielleicht erst einmal bereit wäre mitzubringen. So! ... aber übertreiben muss man's mit der Geduld ja auch nicht... deswegen erst mal nur ein Kissen nähen. Schön immer gerade aus (das Ding, das sich "Krempe" nennt und wie eine Wurst an den Seiten hätte vorbei gehen sollen, hab ich vergessen... soviel zur Konzentration... aber ich mach das jetzt nicht wieder alles auf... siehe Stichwort Geduld). Hübsch find ich's.

Mit Vögeln... ganz kitschig! Und Himmel: Ich hab noch viel zu lernen. Geradeaus Nähen z.B. und ... Ruhe :)

She stood so tall and she never slept - New York war:

Newyork

weit, breit, hoch, lang, tief, hell, dunkel, glitzernd, laut, leise, europäisch, amerikanisch, indisch, mexikanisch, polnisch, kreativ, grell, sanft, perfekt, befleckt, anders, vertraut, ruhig, fremd, überraschend, groß, kunstvoll, voll, leer, pulsierend, blutarm, verstörend, beruhigend, schön, hässlich, dreckig, geleckt, britisch, sonnig, feucht, freundlich, grob, neu, alt, atemberaubend, luftig, erhaben, nuttig, musikalisch, alkoholisch, heilig, geldsüchtig, großzügig, einmalig.

Das wohlig sanfte Gefühl von London hat sich um meine Schultern gelegt, als ich durch die Straßen des East Villags und von SoHo gelaufen bin. Das ist ein Kompliment! Und eine Überraschung: So europäisch hätte ich’s nicht erwartet. So aufregend bekannt und angenehm fremd – „wie im Film!“ - hört man nicht gerne. Es war weniger grafisch, weniger erschlagend, noch kreativer, ein bisschen verschlafen für die, die niemals schläft - aber so liebenswert. So schön.

Endlich das MoMA gesehen!!! Endlich so hoch oben gestanden, dass ein WOW! nicht genug Buchstaben hatte. Endlich verstanden, wieso da alle hin wollen – wenn ich auch immer immer immer im Herzen britisch bleiben werde. Das macht die Kusshand, die ich NYC zuwerfe, aber nicht weniger herzlich. Und so überheblich das auch klingen mag: Ich hatte das angenehme Gefühl, als wäre ich dieser Stadt auf Augenhöhe begegnet.

Bilder? Hier (flickr)

Oide Wiesn

Auf die Oide Wiesn gehen - für entspanntes Sonntags-Wiesn-Feeling nach Samstagnachtausflug.

(download)
Dirndl ausgeführt (CHECK)

Aus Krügen getrunken (CHECK)

Im Biergarten gesessen (CHECK)

Gesungen auf Bierbänken - wenn auch nicht auf der Oidn Wiesn (CHECK)

Wiesn 2011 (CHECK und DONE)

Schön war's. Auf zu NEUEN TATEN!!!! (CHECK!!!)